Erntedank - Dankbar sein für alles Gute

DankbarkeErntedankfestit für alles, was unser Leben ausmacht - darum geht es beim Erntedankfest. Doch wie hat sich dieses in der Geschichte entwickelt und welche Bräuche werden gepflegt?

Geschichte des Erntedankfests

Schon in vorchristlicher Zeit gab es ähnliche Feste und Bräuche; die heute gebräuchliche, traditionelle Feier nach der herbstlichen Ernte, um Gott für Seine Gaben zu danken ist seit dem 3. Jh. belegt. Es soll uns dadurch auch bewusst werden, dass alles, was wir zum Leben brauchen, nicht allein aus unserer menschlichen Kraft stammt.

Hochfest des Leibes und Blutes Christi - Fronleichnam

Fronleichnam Blumenteppich EichgrabenBlumenteppiche, blumenstreuende Kinder, festliche Prozessionen im Freien aufgebauten Altären:

All das macht das Hochfest Fronleichnam aus. Doch wie sind die näheren Hintergründe zu dessen Entstehung, was wird genau gefeiert und warum ist der Tag gerade in der heutigen Zeit so wichtig?

Einladung zum Mitfeiern

Am Donnerstag, den 20.6. feiern wir um 10:30 Uhr die Festmesse mit anschließender Fronleichnamsprozession. 

Bekennen wir uns gemeinsam zum Glauben an die Gegenwart Christi in der Hostie! Christus ist mit uns, dem auserwählten Volk Gottes, unterwegs.

Der Glaube an ihn darf sich nicht innerhalb der Kirchenmauern verstecken - setzten wir als Gemeinschaft der Christinnen und Christen in einer immer säkularisierteren Welt ein Zeichen, stehen wir zu unserem Glauben, der uns so viel Kraft für unser Leben gibt!

Die "Heilige Woche"

2018 03 16 18.35.44So wird die Karwoche, die mit dem Palmsonntag beginnt und mit dem Hochfest der Auferstehung unseres HERRN Jesus Christus endet, bezeichnet. Was an diesen Tagen, die einen der Höhepunkte des Kirchenjahres darstellen, im Zentrum steht, ist sicherlich den meisten von uns zumindest in seinen Grundzügen bekannt.

Begleiten Sie mich jedoch auf einem kurzen Ausflug in Brauchtum, Symbolik und Tradition des Palmsonntags, Gründonnerstags, Karfreitags und Karsamstags - neue Entdeckungen sind für jede und jeden dabei!

Fastenzeit - Vorbereitung auf Ostern

AWachet und Betetls Kontrast zur ausgelassenen Zeit des Feierns im Fasching lädt die Fastenzeit uns wieder dazu ein, uns auf das Wesentliche im Leben zu besinnen und zu uns selbst und zu Gott zu finden.

Mit dem Zeichen des Aschenkreuzes werden wir am Beginn der Fastenzeit an unseren eigenen Tod erinnert. Die Asche weist auf die Endlichkeit des menschlichen Lebens und die eigenen Fehler und Schwächen hin. Das wird auch durch die Worte des Priesters zum Ausdruck gebracht. Beispiele dafür sind "Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst." oder "Kehrt um und glaubt an das Evangelium!" Um die Asche für das Aschenkreuz zu gewinnen, werden die Palmzweige des Vorjahrs verbrannt, bevor die Asche vom Priester gesegnet wird. Das Kreuz schenkt uns Zuversicht im Glauben und die Hoffnung auf das ewige Leben.

Advent - Vorbereitung auf die Ankunft Jesu

AdventkranzSchon der Name "Advent" verrät, worum es in dieser besonderen Zeit ganz am Anfang des neuen Kirchenjahres geht: Er kommt vom lateinischen Wort "advenire", das übersetzt "ankommen" heißt. Im Advent steht also die Vorbereitung auf die Ankunft Jesu, die zu Weihnachten gefeiert wird, im Mittelpunkt.

Der Advent hat eigentlich drei Dimensionen: Er ist Erinnerung an etwas in der Vergangenheit Geschehenes aber auch Erwartung in die Zukunft hinein und betrifft uns Menschen in der Gegenwart. Wir erinnern uns daran, dass Jesus Christus zu uns Menschen gekommen und selbst Mensch geworden ist. Das alte Volk Israel erwartete jedoch schon voll Sehnsucht seinen Erlöser, den von Gott verheißenen Messias und ihre Hoffnung auf ihn wuchs immer mehr. Die Welt ist jedoch noch nicht wirklich erlöst - unsere Hoffnung ist, dass Gott noch etwas mit uns vorhat und endgültig alles Leid aus der Welt nimmt. Am Ende dieses "neuen Advents" wird der große Friede kommen, den auch der Prophet Jesaja schon vorausgesehen hat. Der Advent ist dadurch von erwartungsvoller Vorfreude geprägt, die aus der Erinnerung an die Vergangenheit entspringt und jeden von uns in der Gegenwart ganz konkret erfüllen soll.

Christkönigssonntag - "Silvester der Kirche"

Herz JesuMit dem Christkönigssonntag geht das Kirchenjahr zu Ende - am Beginn des neuen Kirchenjahres steht der Advent, bei dem wir an die Ankunft Christi denken und uns auf sie vorbereiten.
Im Zentrum des Festes steht – wie der Name schon vermuten lässt – die Königsherrschaft Christi.

Die Kirche will sich mit diesem Hochfest weder eine eigene geistige Machtfülle verleihen noch Herrschaftsansprüche begründen. Christus ist als ein König zu verstehen, der sein Reich allein mit der Kraft der Liebe errichtet - das Königreich Christi ist ein verborgenes Reich, das seinen Anfang in den Herzen der Menschen nimmt und seine irdische Gestalt in der Befreiung und Rettung der Menschen aus ihrer Not findet. Das kommt auch in den Evangelien der verschiedenen Lesejahre zu diesem Tag zum Ausdruck: Christus versteht sich als Gesalbter, der den Armen die Frohe Botschaft und den Leidenden Rettung bringt.

Das Christkönigsfest ist noch sehr jung: 1925 wurde es von Papst Pius XI. eingesetzt - nicht zuletzt gab er damit eine Antwort auf die negativen Entwicklungen seiner Zeit, da gerade im Nationalsozialismus und in den anderern totalitären System die Frage danach, wer der eigentliche "Herr" ist, laut wurde.
Ursprünglich wurde das Fest Ende Oktober gefeiert; erst später verlegte man es an das Ende des Kirchenjahrs, auf den Sonntag vor dem ersten Adventsonntag, um so symbolisch den Blick auf die Wiederkunft Christi zu richten.

Komm herab, o Heil´ger Geist

HeiligerGeistBildDas Hochfest Pfingsten folgt 50 Tage nach Ostern. Doch seit wann wird dieses Fest gefeiert, woran erinnert es uns?

Das erste Pfingstfest wurde gemäß der Apostelgeschichte fünfzig Tage nach dem österlichen Passahmahl gefeiert: Der Heilige Geist Gottes kam durch Feuerzungen auf die Jünger herab und ermöglichte es ihnen, in verschiedenen Sprachen zu reden, so dass sie von allen Anwesenden in ihrer Muttersprache gehört werden konnten.

Die "Heilige Woche"

FastenzeitSo wird die Karwoche, die mit dem Palmsonntag beginnt und mit dem Hochfest der Auferstehung unseres HERRN Jesus Christus endet, bezeichnet. Was an diesen Tagen, die einen der Höhepunkte des Kirchenjahres darstellen, im Zentrum steht, ist sicherlich den meisten von uns zumindest in seinen Grundzügen bekannt.

Begleiten Sie mich jedoch auf einem kurzen Ausflug in Brauchtum, Symbolik und Tradition des Palmsonntags, Gründonnerstags, Karfreitags und Karsamstags - neue Entdeckungen sind für jede und jeden dabei!

Weihnachtliche Bräuche

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Auch zu so einem bekannten christlichen Fest wie Weihnachten gibt es immer wieder einige Fragen. Vielleicht wird zumindest ein Teil davon in diesem Beitrag geklärt.

Z.B., warum wurde der 24./25. Dezember gewählt? Oder woher kommt der Name Weihnachten?

Und wer "erfand" eigentlich die erste Weihnachtskrippe?

Advent - Vorbereitung auf die Ankunft Jesu Christi

AdventkranzDas Wort "Advent" kommt aus dem Lateinischen - das Verb ADVENIRE bedeutet ankommen.

Dadurch erschließt sich schon, worum es in diesen Wochen gehen soll:

Wir bereiten uns auf die Ankunft Jesu Christi vor.

Abgesehen von diesem theologischen Hintergrund ist der Advent eine Zeit mit sehr vielen Bräuchen - ein paar davon werden im folgenden Text aufgegriffen.

Aufnahme Mariens in den Himmel

marienstock annenhofstrasse kleinAm 15. August feiert die Kath. Kirche das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel, auch unter Maria Himmelfahrt oder dem volkstümlichen Namen "Großer Frauentag" bekannt.

Die Kräutersegnung oder Wallfahrten sind vielen ein Begriff, doch wie kam es dazu, was wird an diesem Tag gefeiert?

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