Wie wird man ein Heiliger?

Am 1. November feiern wir wieder das Fest Allerheiligen, an dem wir ganz besonders an alle Heiligen der katholischen Kirche denken. Doch hast du dich auch schon einmal gefragt, was Heilige eigentlich Besonderes gemacht haben und warum sie verehrt werden?

Sie haben sich ganz besonders für den christlichen Glauben und ihre Mitmenschen eingesetzt. Manche wurden wegen ihres Glaubens sogar umgebracht, sie sind die sogenannten „Märtyrer“; andere wurden deswegen eingesperrt, sie nennt man Bekenner. Die ersten Heiligen waren Maria und ganz besondere Jüngerinnen und Jünger, die immer schon als Heilige bezeichnet wurden. Seit ungefähr 1000 Jahren werden solche wichtigen Menschen vom Papst, dem Oberhaupt der katholischen Kirche, heiliggesprochen.

Haben deine Eltern für dich den Namen einer oder eines Heiligen ausgesucht – zum Beispiel Verena oder Clemens? Dann schau doch mal nach oder frag sie, wann diese Person ihren Gedenktag hat – an diesem Tag hast du dann Namenstag!

Allerheiligen und Allerseelen

Kreuz auf einem Berg

Das Fest Allerheiligen wurde im 9. Jahrhundert durch Papst Gregor IV. als "Namenstag" aller bekannten und weniger bekannten Heiligen eingeführt. Heilige, eigentlich Menschen wie wir, setzten und setzen sich gemäß Jesu Botschaft besonders für Arme, Kranke, Ausgestoßene, Einsame und Unterdrückte ein. Dieser Tag will uns zeigen, dass das Ende nicht das Grab ist, sondern die Gemeinschaft mit Gott im Himmel.

Das ist mit ein Grund warum gleich darauf das Fest Allerseelen beginnt. An diesem Tag gedenken wir unserer Verstorbenen und unseres eigenen Todes. Doch trotz aller Vergänglichkeit lassen wir die Hoffnung auf die Auferstehung von den Toten und das ewige Leben als Sieg über den Tod nicht außer Acht. Diese Zuversicht soll auch in diesem Ausschnitt aus dem Evangelium des Allerseelentags zum Ausdruck gebracht werden: "Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr seid, wo ich bin."

Wer schreibt mit am "Eichgrabener Evangelium"?

EichgrabenerEvangelium web

Wir beginnen Ende Oktober 2020 ein Vorbereitungsjahr auf das 70-jährige Kirchweihjubiläum unseres Wienerwalddomes, der am 21. Oktober 1951 geweiht worden ist.

Aus diesem Anlass soll eine Festschrift entstehen, die zum Großteil aus dem "Fundament" der Kirche besteht, aus der Frohen Botschaft, dem "Evangelium von Jesus Christus, dem Sohn Gottes" (Mk 1,1). Pfarrangehörige sind eingeladen, je einen längeren Abschnitt des Markusevangeliums dafür mit der Hand zu schreiben.

Wenn Sie mitmachen möchten, finden Sie einen Tisch mit den Textvorlagen und weiteren Erklärungen im Eingangsbereich der Kirche.

>>>HIER<<< gibt es es genauere Informationen.

>>>HIER<<< geht es zur Predigt von Kaplan Alexander Fischer am Kirchweihsonntag 2020 mit der Vorstellung des Projektes.

 

Anmeldung zur Firmvorbereitung 2021

hl geist

Im Jahr 2021 findet für die Pfarren Eichgraben und Maria Anzbach die Vorbereitung auf die Firmung und die Feier dieses Sakraments wieder in Eichgraben statt.

Anmelden können sich Jugendliche, die 14 Jahre oder älter sind (bzw. es 2021 werden) und in den Pfarren Eichgraben oder Maria Anzbach wohnen.

>>HIER<< geht es zum Anmeldeformular, das auch einige Details enthält.

 

Pfarrfest im Glas - 11.10.

EDF2020 Pfarrfest im Glas Overview

Das "Pfarrfest im Glas"

Auch wenn wir nicht so feiern können, wie in den letzten Jahren, so möchten wir zum Erntedankfest trotzdem eine besondere Aktion starten: Das Pfarrfest im Glas (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Was ist das?

Wir wollen Speisen im Einmachglas zum Mitnehmen nach dem Erntedankgottesdienst anbieten.
D.h.,

1) Sie bestellen bei uns (Homepage, Facebook, Email, Anruf) bis 10.10. vor (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!),
2) wir kochen es,
3) Sie holen sich das Essen nach der Messe am 11.10. einfach beim Pfarrheim ab und genießen daheim.

Es gibt Gulasch, Kürbiscremesuppe, Chili con Carne, Vegetarisches Curry im Glas.
Kuchen im großzügigen Kuchenkarton und selbst gepressten Apfelsaft und Craft Bier bieten wir ebenfalls an.

Also BESTELLEN Sie Ihr Essen für den 11.10 bei uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Lassen Sie die Pfarre für Sie kochen!

Ein besonderer "Marienmonat"...

marienstock annenhofstrasse klein... neigt sich heute dem Ende zu: der "Frauendreißiger". Er beginnt mit dem 15. August und endet am 15. September. Diese Zeit umfasst einige mehr oder weniger bekannte Marienfeste und -gedenktage - lesen Sie dazu im folgenden Beitrag mehr!

Eichi wünscht einen guten Start ins neue Schuljahr!

EichiIch hoffe, ihr hattet schöne Sommerferien! Vielleicht habt ihr die Zeit ja auch zum Teil dazu verwendet, euch mit etwas ganz Neuem zu beschäftigen? Ich zum Beispiel habe mein Wissen über das Internet und den Computer vertieft - das will ich gleich anwenden, also werde ich mich ab jetzt immer über die Pfarrhomepage bei euch melden!
Heute erzähle ich dir über einen Heiligen, der aus zwei Gründen sehr gut zum Schulanfang passt: Er ist besonders für alle Schulkinder sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer „zuständig“, also ihr Patron. Im Text erfährst du, an wen ich dabei denke!

Aktuelle Informationen bzgl. Corona-Virus (Update 29. Mai)

20200529 144034 kleinLiebe Pfarrangehörige, liebe Freunde unserer Pfarre!

Anfang Mai haben wir über die nötigen Entscheidungen unser Pfarrleben betreffend informiert. Seither hat sich einiges getan, nicht zuletzt durch die neue „Rahmenordnung der Österreichischen Bischofskonferenz“ für die Gottesdienste, die ab heute gilt.

5. Sonntag der Osterzeit

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr. Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philíppus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philíppus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, dann glaubt aufgrund eben dieser Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen, denn ich gehe zum Vater.

Johannesevangelium, Kapitel 14, 1-12 (Evangelium vom 5. Sonntag in der Osterzeit)

4. Sonntag der Osterzeit

Wortgottesfeier IconIn jener Zeit sprach Jesus: Amen, amen, ich sage euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen. Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte. Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

Johannesevangelium, Kapitel 10, 1-10 (Evangelium vom 4. Sonntag der Osterzeit)

3. Sonntag der Osterzeit

1Im Evangelium (Sie finden es wieder untenstehend, wenn Sie auf "Weiterlesen" klicken) ist diesen Sonntag davon die Rede, dass Jesus Christus, dass Gott uns bis zu einem gewissen Grad fremd bleibt: Die Jünger wissen intuitiv, dass er es ist, der beim Kohlenfeuer am Ufer auf sie wartet, aber ihnen fehlt der Mut, ihn darauf anzusprechen.

Auch wenn wir Menschen Gott nie komplett "durchschauen" können und mit ihm immer auch "Geheimnisse" verbunden sind, dürfen und sollen wir im Innersten unseres Herzens auf seine Nähe vertrauen.

Eichgrabener Auferstehungsbilder - 24. April 2020

05 Hochaltar klein

Das letzte Bild in der Reihe der "Eichgrabener Auferstehungsbilder" führt uns zurück zum Hochaltar, von wo aus wir unseren "Rundgang" am Montag mit der Statue des Auferstandenen begonnen haben.
Die Statue des Auferstandenen steht dort bis Christi Himmelfahrt. Das Altarbild können wir das ganze Jahr betrachten. Und auch dieses Altarbild ist eigentlich ein Auferstehungsbild - mit verschiedenen Anspielungen, die uns teilweise schon bei den anderen Auferstehungsbildern begegnet sind.

Eichgrabener Auferstehungsbilder - 23. April 2020

04 Tabernakel klein

Als heutiges "Auferstehungsbild" habe ich die Tabernakeltüre des Josefsaltars der Eichgrabener Pfarrkirche gewählt.
Durch ein Kreuz wird ein Kreis (die strahlende Sonne als Sinnbild der Auferstehung?) in vier Teile geteilt, die verschiedene Motive zeigen.
Rechts oben ist ein Lamm zu sehen. "Unser Paschalamm ist geopfert", so heißt es mehrfach in der Osterliturgie; so wird Jesus, der gestorben und auferstanden ist, verglichen mit dem alttestamentlichen Paschalamm.

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