Fronleichnam - Jesus ist immer bei uns

Eichi NEUWir feiern bald ein ganz besonderes Fest: Fronleichnam.
Das Wort kommt aus dem Althochdeutschen, das ist das Deutsch, das bei uns vor sehr langer Zeit gesprochen worden ist.
„Fron“ heißt so viel wie „Herr“ und „Leichnam“ heißt „Leib“ oder „Körper“ – es geht also um den „Leib des Herrn“.
Gemeint ist damit Jesus.
Wir glauben ja, dass im Heiligen Brot, das eure Eltern oder älteren Geschwister und vielleicht auch schon ihr selber bei der Kommunion in der Heiligen Messe bekommen, Jesus zu uns kommt. 

Die Heilige Elisabeth

EichiWie versprochen stelle ich dir jetzt eine weitere Heilige vor, die sich besonders um die Armen gekümmert hat: Die heilige Elisabeth ist vor ungefähr 800 Jahren geboren. Sie war die Tochter des ungarischen Königs. Bereits mit 13 Jahren heiratet sie einen Landgrafen - das war zu ihrer Zeit so üblich. Sie war sehr reich und hat sich ganz besonders für die Armen eingesetzt – ihr Vorbild war der heilige Franziskus von Assisi. Dabei wird sie von ihrem Mann unterstützt, der aber nach einigen Ehejahren stirbt. Seine Familie hat Angst, dass sie das ganze Vermögen verschenkt – also verlässt Elisabeth ihr Zuhause, damit sie weiter für alle armen und kranken Menschen da sein kann, bis sie mit 24 Jahren stirbt. Überraschend schnell wurde sie vom Papst heiliggesprochen: Schon vier Jahre nach ihrem Tod!

Der Heilige Martin

Eichi

Der Heilige Martin wurde vor ganz langer Zeit in einer ungarischen Stadt geboren. Sein Vater, ein römischer Offizier, wollte, dass Martin, sobald er 15 Jahre alt ist, Soldat wird.
Obwohl er lieber ein Jesusfreund gewesen wäre und den Menschen Gutes getan hätte, ging er auf Wunsch des Kaisers nach Tours in Frankreich. 
An einem kalten Winterabend traf  Martin einen Bettler, der vor Kälte zitterte. Er gab ihm die Hälfte seines Mantels, die andere behielt er.
In der folgenden Nacht soll Jesus ihm im Traum erschienen sein: Er trug das Mantelstück, das Martin am Abend dem armen Bettler geschenkt hatte.
Jetzt wurde Martin klar, was er wirklich tun sollte: Er bat den Kaiser, ihn aus dem Militärdienst zu entlassen, um nur mehr Gott zu dienen.
Martin ließ sich taufen und wurde Priester. Schließlich starb der Bischof von Tours.
Ihr kennt doch sicher die Legende, in der Martin von den Gänsen verraten wird, während er sich versteckt: Zuerst wollte er nämlich nicht der neue Bischof werden.
Am Ende widersetzte er sich aber nicht länger und kam dem Wunsch der vielen Leute nach. Am 11. November denken wir ganz besonders an Martin, der so vielen Menschen geholfen hat. 
In ein paar Tagen erzähle ich wieder über jemanden, der sich um arme Leute gekümmert hat und deswegen zu den Heiligen gehört - du darfst schon gespannt sein!

Bis dahin liebe Grüße, deine kleine Kirchenmaus Eichi

Wie wird man ein Heiliger?

Am 1. November feiern wir wieder das Fest Allerheiligen, an dem wir ganz besonders an alle Heiligen der katholischen Kirche denken. Doch hast du dich auch schon einmal gefragt, was Heilige eigentlich Besonderes gemacht haben und warum sie verehrt werden?

Sie haben sich ganz besonders für den christlichen Glauben und ihre Mitmenschen eingesetzt. Manche wurden wegen ihres Glaubens sogar umgebracht, sie sind die sogenannten „Märtyrer“; andere wurden deswegen eingesperrt, sie nennt man Bekenner. Die ersten Heiligen waren Maria und ganz besondere Jüngerinnen und Jünger, die immer schon als Heilige bezeichnet wurden. Seit ungefähr 1000 Jahren werden solche wichtigen Menschen vom Papst, dem Oberhaupt der katholischen Kirche, heiliggesprochen.

Haben deine Eltern für dich den Namen einer oder eines Heiligen ausgesucht – zum Beispiel Verena oder Clemens? Dann schau doch mal nach oder frag sie, wann diese Person ihren Gedenktag hat – an diesem Tag hast du dann Namenstag!

Eichi wünscht einen guten Start ins neue Schuljahr!

EichiIch hoffe, ihr hattet schöne Sommerferien! Vielleicht habt ihr die Zeit ja auch zum Teil dazu verwendet, euch mit etwas ganz Neuem zu beschäftigen? Ich zum Beispiel habe mein Wissen über das Internet und den Computer vertieft - das will ich gleich anwenden, also werde ich mich ab jetzt immer über die Pfarrhomepage bei euch melden!
Heute erzähle ich dir über einen Heiligen, der aus zwei Gründen sehr gut zum Schulanfang passt: Er ist besonders für alle Schulkinder sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer „zuständig“, also ihr Patron. Im Text erfährst du, an wen ich dabei denke!

Adventgedanken von Eichi, der kleinen Kirchenmaus

Nachdem im Pfarrblatt diesmal kein Platz für meinen Text übergeblieben ist, darf ich ihn diesmal auf die Homepage stellen - darüber freue ich mich natürlich ganz besonders!

Hast du auch schon darüber nachgedacht, wie du dich jetzt im Advent am besten auf Weihnachten vorbereitest? Das ist ja gar nicht so einfach – aber vielleicht hilft dir, was mir dazu eingefallen ist: Gott ist in deinem Herzen. Durch dich möchte er leuchten und strahlen, um dir und deinen Mitmenschen den richtigen Weg zu zeigen, wie das Licht einer Laterne. Das kann aber nur gehen, wenn dein Herz ganz sauber ist. Dinge, die nicht richtig waren, kannst du mit Flecken auf dem Glas der Laterne vergleichen. Eine Laterne, die Ruß auf ihren Gläsern hat, kann das Licht nicht nach außen strahlen lassen. Mit einem „aufgeräumten“ Herzen kannst du ein Lachen in das Gesicht deiner Mitmenschen zaubern. Auch du selbst kannst dann gleich viel fröhlicher die Geburt von Jesus Christus feiern.

 

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