Weißer Sonntag

05 Hochaltar klein2. Sonntag der Osterzeit, Weißer Sonntag und Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit - diese drei Bezeichnungen stehen für ein und denselben Sonntag, der immer eine Woche nach Ostern begangen wird.
Auf dem Hochaltarbild in unserer Pfarrkirche ist eine Herz-Jesu-Darstellung zu sehen. Auch dadurch werden wir an die Liebe Gottes erinnert, der seinen Sohn für uns hingegeben hat, um uns zu erlösen. 

Die ursprünglich lateinische Bezeichnung lautet „Dominica in albis“, „Sonntag in weißen Gewändern“. Als die Osternacht der einzige Tauftermin war, trugen die Neugetauften bis einschließlich dieses Tages ein weißes Gewand acht Tage lang; bei Erwachsenentaufen ist das auch heute noch vielfach üblich. Mit dem „Weißen Sonntag“ endet die Osteroktav. Seit dem 17. Jahrhundert wird in vielen Gemeinden die Erstkommunion am Weißen Sonntag gefeiert; als Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit wird er seit dem entsprechenden Erlass durch Johannes Paul II. aus dem Jahr 2000 begangen.

Ostern - Hochfest der Auferstehung Jesu Christi

Auferstehung

Das Datum des Osterfestes hängt mit dem jüdischen (Festtags-)Kalender zusammen. Am 14. Nisan, dem Vollmondtag des ersten Monats nach Frühlingsanfang, feierten die Juden das Paschafest zur Erinnerung an die Errettung aus Ägypten. Bis ins 2. Jh. hinein war dieser Tag, ganz egal, welcher Wochentag, auch das Datum für das christliche Osterfest. 325 wurde auf dem 1. Konzil von Nicäa die noch heute gültige Regelung beschlossen, nach der Ostern immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert wird.
Allen Versuchen, den Namen "Ostern" zu erklären, liegt die Vorstellung von Christus als der im Osten aufgehenden Sonne zugrunde: Einerseits wurde der Name auf die germanische Frühlingsgöttin und Göttin des (Morgen-)Lichtes, Ostera oder Eostre, zurückgeführt; andererseits auf das althochdeutsche Wort "ôstrâ" für den Zeitpunkt, an dem die Sonne wieder aufgeht. Einem alten Glauben zufolge hüpft die Sonne am Ostermorgen aus Freude über die Auferstehung mehrmals auf und ab.
Ob Sie die Sonne hüpfen sehen oder nicht - verbringen Sie ein gesegnetes, hoffnung spendendes Fest der Auferstehung Jesu Christi!

 

Karwoche - Vom Dunkel zum Licht

small 2019 04 1918.52.20Was an den sogenannten "Heiligen Tagen" der Karwoche im Zentrum steht, ist uns sicher allen zumindest in Grundzügen bekannt. Ein kurzer Ausflug in Brauchtum, Symbolik und Tradition verspricht aber immer wieder neue Entdeckungen!

Fest des Hl. Josef und Verkündigung des Herrn

Josefsaltar GrünwaldAm 19. März begehen wir das Fest eines besonderen Heiligen, dem auch ein eigener Altar in der Pfarrkirche Eichgraben geweiht ist. Im folgenden Beitrag erfahren Sie mehr über seine Geschichte und die Tradition seiner Verehrung. Außerdem finden Sie einige Information zum Hintergrund des auch nebenstehend gezeigten Altarbildes des Eichgrabner Josefsaltars.

Gleich am 25. März folgt ein mit seiner Person in engem Zusammenhang stehendes Hochfest: Verkündigung des Herrn (früher: Mariä Verkündigung). Auch dazu können Sie im folgenden Text mehr lesen.

 

 

 

 

 

 

 


Foto Josefsaltar © Grünwald

Passionssonntag

IMG 4472Jedes Jahr ab dem fünften Sonntag der Fastenzeit, also eine Woche vor dem Palmsonntag, sind die Kreuze in den Kirchen mti violetten Tüchern verhüllt. Sicherlich ist Ihnen das schon aufgefallen und mitunter haben Sie sich auch die Frage nach dem Grund dafür gefragt. Im folgenden Beitrag erhalten Sie die Antwort dazu.

Kreuzwegandacht

WinterkreuzSie gehören zur Fastenzeit als Vorbereitung auf das Fest der Auferstehung Jesu Christi zu Ostern wie das Aschenkreuz und die Palmkätzchen: die Kreuzwegandachten.
Doch haben Sie sich schon einmal gefragt, seit wann sie abgehalten werden oder welche tiefere Bedeutung sie haben?
Im folgenden Beitrag erhalten Sie Antworten auf diese und andere Fragen!

Fastenzeit - Zeit der Spannung

 ... von Aufbruch und Zielsmall 2020 03 01 11.23.14 ... von Entbehrung und Segen
 ... von Leiden und Freude
 ... von Fasten und Feiern
 ... von Tod und Leben
 ... von Tiefen und Höhen
 ... von Durst und Wasser
 ... von Dunkel und Licht
 ... von menschlicher Schuld und göttlicher Erlösung

 Die 40 Tage der Fastenzeit sind der Weg zur Mitte unseres Glaubens - zur Auferstehung Jesu Christi, zum Osterfest.

Mariä Lichtmess und Blasiussegen

DSC 0225Am Beginn des Monats Februar werden knapp aufeinanderfolgend zwei wichtige Feste gefeiert: Darstellung des Herrn und der Gedenktag des Heiligen Blasius. Was sind die Hintergründe dieser Festtage, wie werden sie begangen?

Die Sternsinger sind 2024 wieder unterwegs!

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Damit Sie die Sternsinger nicht verpassen, finden Sie hier die Information, wann und wo sie in Ihrer Nähe unterwegs sind.

Dienstag, 2.1.

Nagelberg, Stein

Mittwoch, 3.1.

Hutten unter der Wienerstrasse, Hinterleiten, Winkl

Donnerstag, 4.1.

Ottenheim, Hutten oder der Wienerstrasse, Eichgraben Zentral, Wallnerstrasse oben

Freitag, 5.1.

Wallnerstrasse unten, Rodlhofstrasse, Herrenhofstrasse

Wir freuen uns, über die Aufnahme der Sternsinger und über Ihre Spende.

Erscheinung des Herrn - Epiphanie

SternsingerutensilienDer 6. Jänner neben diesem Fest auch der Gedenktag dreier Heiliger, die sicher jedem ein Begriff sind: Kaspar, Melchior und Balthasar. Waren sie wirklich Könige?
In den Tagen davor sind die Sternsinger unterwegs. Was bedeutet die Aufschrift, die sie an den Türen hinterlassen und was geschieht mit dem Geld, das sie sammeln?
Der folgende Beitrag gibt Antworten auf alle diese Fragen!

 

Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria - Maria Empfängnis

MariaAm 8. Dezember feiern wir das „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“ gefeiert (oft besser unter dem Namen „Mariä Empfängnis“ bekannt).
Dabei wird nicht die Jungfräulichkeit Mariens gefeiert, sondern die Überzeugung, dass Maria schon vom Anfang ihres Lebens, eben von ihrer Empfängnis durch ihre Mutter Anna, an, ohne Sünde gewesen ist.

Advent - Vorbereitung auf die Ankunft Jesu Christi

AdventkranzEs ist wieder so weit: Wir bereiten uns auf das Fest der Geburt Jesu Christi vor.

Der Advent ist auch die Zeit im Jahr, für die uns die meisten Bräuche bekannt sind.

Oft aber ist der Hintergrund der einen oder anderen Gewohnheit in Vergessenheit geraten - Grund genug für eine "Spurensuche" hin zu deren Wurzeln!

Christkönigssonntag

Herz JesuMit dem Christkönigssonntag geht das Kirchenjahr zu Ende - am Beginn des neuen Kirchenjahres steht der Advent, bei dem wir an die Ankunft Christi denken und uns auf sie vorbereiten.
Im Zentrum des Festes steht – wie der Name schon vermuten lässt – die Königsherrschaft Christi.

Die Kirche will sich mit diesem Hochfest weder eine eigene geistige Machtfülle verleihen noch Herrschaftsansprüche begründen. Christus ist als ein König zu verstehen, der sein Reich allein mit der Kraft der Liebe errichtet - das Königreich Christi ist ein verborgenes Reich, das seinen Anfang in den Herzen der Menschen nimmt und seine irdische Gestalt in der Befreiung und Rettung der Menschen aus ihrer Not findet. Das kommt auch in den Evangelien der verschiedenen Lesejahre zu diesem Tag zum Ausdruck: Christus versteht sich als Gesalbter, der den Armen die Frohe Botschaft und den Leidenden Rettung bringt.

Das Christkönigsfest ist noch sehr jung: 1925 wurde es von Papst Pius XI. eingesetzt - nicht zuletzt gab er damit eine Antwort auf die negativen Entwicklungen seiner Zeit, da gerade im Nationalsozialismus und in den anderern totalitären System die Frage danach, wer der eigentliche "Herr" ist, laut wurde.
Ursprünglich wurde das Fest Ende Oktober gefeiert; erst später verlegte man es an das Ende des Kirchenjahrs, auf den Sonntag vor dem ersten Adventsonntag, um so symbolisch den Blick auf die Wiederkunft Christi zu richten.

Allerheiligen und Allerseelen

Kreuz auf einem BergDer 1. und 2. November stehen seit jeher ganz im Zeichen des Gedenkens an die Verstorbenen.

Doch woher kommt dieser Brauch, wie werden diese beiden Tage noch begangen?

Herz-Jesu-Fest

Herz JesuKurz bevor steht uns ein wenig bekanntes, kirchliches Hochfest: das Herz-Jesu-Fest.
Es hat seine Wurzeln in der mittelalterlichen Christusfrömmigkeit, welche sich auf das Herz des Erlösers Jesus Christus konzentrierte.

Papst Leo XIII. weihte zur Jahrhundertwende 1899 die ganze Welt dem Herzen Jesu.
Im Mittelpunkt steht das am Kreuz durchbohrte Herz Jesu, was auch im Johannesevangelium, Kapitel 19, 33 belegt wird: "Als sie (die Soldaten) aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, zerschlugen sie ihm die Schenkel nicht, sondern einer der Soldaten stieß ihn mit seiner Lanze in die Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus."

Fronleichnam

Fronleichnam Blumenteppich EichgrabenBlumenteppiche, blumenstreuende Kinder, festliche Prozessionen im Freien aufgebauten Altären: 
All das macht das Hochfest Fronleichnam aus. Doch wie sind die näheren Hintergründe zu dessen Entstehung, was wird genau gefeiert und warum ist der Tag gerade in der heutigen Zeit so wichtig?

 

Pfingsten

hl geistDas Hochfest Pfingsten folgt 50 Tage nach Ostern.
Der Name "Pfingsten" entstand aus dem griechischen Begriff "pentecoste", der für den fünfzigsten Tag steht. Das erste Pfingstfest wurde gemäß der Apostelgeschichte fünfzig Tage nach dem österlichen Passahmahl gefeiert.
Der Heilige Geist Gottes kam durch Feuerzungen auf die Jünger herab und ermöglichte es ihnen, in verschiedenen Sprachen zu reden, so dass sie von allen Anwesenden in ihrer Muttersprache gehört werden konnten.

Hochfest Christi Himmelfahrt

01 Auferstandener klein

Der 40. Tag der Osterzeit ist besonders - an ihm wird die Auffahrt Jesu Christi in den Himmel gefeiert.
Mehr dazu erfahren Sie im folgenden Text!

Passionssonntag

IMG 4472Jedes Jahr ab dem fünften Sonntag der Fastenzeit, also eine Woche vor dem Palmsonntag, sind die Kreuze in den Kirchen mti violetten Tüchern verhüllt. Sicherlich ist Ihnen das schon aufgefallen und mitunter haben Sie sich auch die Frage nach dem Grund dafür gefragt. Im folgenden Beitrag erhalten Sie die Antwort dazu.

Kreuzwegandacht - eine Gebetsform mit langer Tradition

WinterkreuzSie gehören zur Fastenzeit als Vorbereitung auf das Fest der Auferstehung Jesu Christi zu Ostern wie das Aschenkreuz und die Palmkätzchen: die Kreuzwegandachten.
Doch haben Sie sich schon einmal gefragt, seit wann sie abgehalten werden oder welche tiefere Bedeutung sie haben?
Im folgenden Beitrag erhalten Sie Antworten auf diese und andere Fragen!

Heilige im Februar

pfarrausflug sonntagberg 2016In der katholischen Kirche werden viele Heilige und Selige verehrt.
Die meisten von uns kennen den Namenspatron oder die Namenspatronin bzw. noch die eine oder den anderen bekannte(n) Heilige(n).
Es lohnt sich aber immer wieder, sich mit einigen dieser besonderen Menschen näher zu befassen.

Tauchen Sie im folgenden Text wieder etwas weiter ein in die bunte Gemeinschaft der Heiligen mit ihren so herausragenden wie verschiedenen Eigenschaften!

Mariä Lichtmess oder Darstellung des Herrn

DSC 0225Am Beginn des Monats Februar werden knapp aufeinanderfolgend zwei wichtige Feste gefeiert: Darstellung des Herrn und der Gedenktag des Heiligen Blasius. Die Hintergründe dieser Festtage und was sie (außer der zeitlichen Nähe) gemeinsam haben, erfahren Sie im folgenden Beitrag!

Heilige im Jänner

App Evangelizo PromoEin Ordensgründer, der Patron der Jugend sowie jener der (katholischen) Universitäten und Hochschulen sowie zwei Begleiter des Apostels Paulus - diese Heiligen begegnen uns im Jänner.

Werfen Sie mit mir gemeinsam einen Blick auf deren Leben!

Erscheinung des Herrn

SternsingerutensilienDer 6. Jänner ist neben diesem Hochfest auch der Gedenktag dreier Heiliger, die sicher jedem ein Begriff sind: Kaspar, Melchior und Balthasar. Waren sie wirklich Könige?
In den Tagen davor sind die Sternsinger unterwegs. Was bedeutet die Aufschrift, die sie an den Türen hinterlassen und was geschieht mit dem Geld, das sie sammeln?
Der folgende Beitrag gibt Antworten auf alle diese Fragen!

An der Schwelle in ein neues Jahr

SilvesterDer Jahreswechsel schließt viele Bräuche mit ein, bekannte und in Vergessenheit geratene. Was Erbsensuppe und Kerzenwachs gemeinsam haben, erfahren Sie in diesem Beitrag!

Weihnachten - Wir feiern Christi Geburt

2015 01 03Auch zu so einem bekannten christlichen Fest wie Weihnachten gibt es immer wieder einige Fragen. Vielleicht wird zumindest ein Teil davon in diesem Beitrag geklärt - z.B. folgende (passend zum Bild):

Woher kommt der Brauch, eine Weihnachtskrippe aufzustellen?

1223 wurde durch Franz von Assisi die erste Weihnachtskrippe in einer Kirche in Greccio aufgestellt. Bereits kurz darauf standen Krippen auch in anderen Kirchen, in Klöstern, Schulen und Wohnungen. Etwa zeitgleich kamen auch die Krippenspiele zur Veranschaulichung des Weihnachtsevangeliums auf.

Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

MariaAm 8. Dezember feiern wir das „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“ gefeiert (oft besser unter dem Namen „Mariä Empfängnis“ bekannt).
Dabei wird nicht die Jungfräulichkeit Mariens gefeiert, sondern die Überzeugung, dass Maria schon vom Anfang ihres Lebens, eben von ihrer Empfängnis durch ihre Mutter Anna, an, ohne Sünde gewesen ist.

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