Ein prächtiger Bau im Herzen Eichgrabens - Der Wienerwalddom

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Die „Herz-Jesu-Friedenskirche“ oder auch "Der Wienerwalddom" ist sicherlich neben dem Viadukt das prägende Bauwerk in Eichgraben. Es bietet über 1000 Menschen Platz und ist eine der größten Kirchen der gesamten Diözese St. Pölten.

Innerhalb von nur drei Jahren wurde die Kirche kurz nach dem Krieg (1948-51) errichtet und ist seither eine Zierde unseres Ortes an der Westbahn im Wienerwald geworden. Im Inneren besticht der Dom durch ein feierlich-warmes, sakrales Gepräge, und durch die hohen seitlich angeordneten Kirchenfenster wird der Raum in volles Licht getaucht. Alles beherrschend erscheint der Hochaltar, und der Altarraum, der über dem Eingangsniveau thront.

Es ist ein herrliches Erlebnis an einem lichtdurchfluteten Sonntag die Heilige Messe mitzufeiern. Sie sind herzlich eingeladen - es ist wirklich erhebend.

Wienerwalddom

Wienerwalddom

Ein prächtiger Bau im Herzen Eichgrabens

Im Ortszentrum wurde der Kirchenbau unter Architekt J. Friedl 1948 begonnen und am 21.10.1951 eingeweiht.

Die Kirche ist ein gewaltiger Hallenbau und wurde wegen ihrer Schönheit und Größe damals "Wienerwalddom" genannt.

Den Turm zieren die aus Margarethner Sandstein geschaffenen Symbole der vier Evangelisten.

Beim Eintritt in diese Herz-Jesu-Friedenskirche überascht der große Innenraum. Die zehn großen Fenster zeigen Glasmalereien, den freudenreichen und den glorreichen Rosenkranz.

Eine Zierde des Kircheninneren ist die holzgeschnitzte und vergoldete Kanzel.

Die drei Altäre sind aus Salzburger Marmor.

 

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Eichgrabens „Kleine Orgel“

IMG 1894Der Orgelbaumeister Franz Meindl, der um die Mitte des 19. Jahrhunderts in Niederösterreich tätig war, baute unsere kleine Orgel 1864 für die neu errichtete Kapelle der damaligen Landesheil- und Pflegeanstalt in Ybbs an der Donau. In den Wirren des 2. Weltkrieges wurde dieses Gebäude zu einem Kriegslazarett umgewidmet und die Orgel abgebaut.


Der damalige Pfarrer von Eichgraben, Dechant Josef Seiwald, hat von dieser Orgel erfahren und sie für seine Pfarre angekauft. So trat diese Orgel 1944 den Weg nach Eichgraben an und wurde durch den Orgelbauer Johann M. Kauffmann zunächst in der kleinen Pfarrkirche aufgebaut.

Am rechten Prospektturm der Orgel prangt noch heute als Erinnerung an die Ybbser Vergangenheit das „Wiener Wappen“, da die Psychiatrische Anstalt in Ybbs von der Stadt Wien errichtet und betreut wurde.

Seit 1951 im Besitz der Pfarrgemeinde

Die Orgel übersiedelte 1951 in den Wienerwalddom und wurde dort 2004 von der neuen „Hofburgkapellenorgel“ abgelöst , abgebaut und gelagert.
Das Jahr 2015 brachte unserer kleinen Orgel die Rückführung auf ihren alten Platz in der Kleinen Kirche, dem sie auch bestens entspricht.

Die Orgel hat ein Manual und Pedal mit acht klingenden Registern. Die Registerzusammenstellung (Disposition) lautet nach der Restaurierung, wobei Metallpfeifen aus Zink bzw. einer Zinn-Blei Legierung, Holzpfeifen aus Nadelholz gefertigt sind:

Manual C-f, 54 Töne
Coppel 8`(Holz) 
Viola 8`(Metall) 
Salicional 8`(Metall)
Prinzipal 4`(Metall)
Flöte 4`(Holz)
Mixtur 2`dreifach (Metall)
Insgesamt hat die Orgel 444 Pfeifen.

Pedal C-h, 12 Töne, 24 Tasten
Oktavbaß 8`(Holz)
Gedecktbaß 4`(Holz)





lusterEine wieder herausgeputzte Orgel sollte auch den passenden Rahmen haben und so wurde auch dem Maria Theresien Luster in der Kleinen Kirche eine „Kur“ verordnet.
Der Zustand des Kristall-Lusters war sehr schlecht, vor allem im Bereich der Elektrik war der Befund nicht mehr den aktuellen Erfordernissen der Technik und Sicherheit entsprechend.


Einer großzügigen Spende ist es zu verdanken, dass eine komplette Renovierung möglich wurde. Diese bestand aus einer kompletten Zerlegung, Erneuerung der Blattvergoldung, Erneuerung der Fassungen und Verkabelungen, Ergänzung fehlender Kristallteile und anschließendem Neuaufbau und Montage in der Kirche.

Die Professionalität der durch die Firma Maresch, Wien, erfolgten Arbeiten zeigt sich in dem nun strahlenden Glanz des historischen Kristall-Lusters.

 

Eine Orgel hat wieder nach Hause gefunden

orgelDurch die Tatkraft vieler Menschen, durch kleine und große Spenden war es möglich die Kleine Kirche in Eichgraben 2012/2013 außen zu renovieren bzw. fachgerecht zu restaurieren.

Was dem Gotteshaus seit vielen Jahren fehlte, war eine Orgel. Nun ist die historische Orgel, die früher hier installiert war, wieder an ihren alten Platz auf der Empore zurückgekehrt und wird wieder erklingen. Woher die Orgel stammt und wie sie aufgebaut ist, erfahren Sie auch hier bei uns.

Unser Herr Pfarrer, Erzdechant Mag. Wilhelm Schuh hat in seinem Geleitwort ein sehr schönes Bild entstehen lassen, er bringt zum Ausdruck, eine Orgel kann auch als Bild der Pfarrgemeinde verstanden werden. Da sind viele Orgelpfeifen, große und kleine, aus Holz und Zinn, die ein Organist zu einem harmonischen Zusammenspiel erklingen lässt.

Hier finden Sie die Festschrift zur Orgelweihe am 4.12.2015.

Kleine Kirche - Herz-Jesu-Kapelle

Kleine Kirche - winterlich

Die Kleine Kirche wurde in den Jahren 1892 - 1896 erbaut und mit viel Liebe, Geschick und großer Spendenfreudigkeit der Eichgrabener in den letzten Jahren renoviert.

Sie ist ein richtiges Schmuckkasterl im Ortszentrum Eichgrabens.

Die Entstehung der kleinen Herz-Jesu Kirche

Die erste Kirchengründung fällt in die Zeit der Monarchie. In Eichgraben gab es nur wenige Häuser und eine dementsprechend kleine Bevölkerungszahl. Für die Gottesdienstbesucher waren die nächsten Kirchen in Maria Anzbach und in Preß-baum. Viele Eichgrabener, die einen Gottesdienst besuchen wollten, fuhren mit der Bahn nach Maria Anzbach.

Der erste Gedanke

Am 21. Juni 1890 fuhren Herr Petrus Schischmanian, dessen Ehefrau Appolonia und deren Nichte Magdalena Taborsky zum sonntäglichen Gottesdienst mit der Bahn nach Maria Anzbach. Auf der Rückfahrt trafen sie die Ehefrau des damaligen Schulmeisters von Eichgraben, Josefa Plangger.

Waldkapelle

Waldkapelle

In der Waldkapellenstraße, Ortsteil Ottenheim

1931 - 1933 wurde dieses Bauwerk als Marienkapelle,  an der Stelle einer gnadenreichen Waldandacht erbaut. Finanziert wurde es von der christlichen Bevölkerung Eichgrabens.

1973 - 12. August:  Wiedereinweihung nach einer Restaurierung im Rahmen einer Feldmesse durch Pfarrer Franz Halbartschlager

2000 - 29. Oktober: Weihe nach der Generalsanierung engagierter Eichgrabener Bürgern

 

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Rotes Kreuz

In Gschaid

1997 - Weihe nach Neuerrichtung, durch Pfarrer Gerhard Anderle

Dieses Marterl wurde durch Vandalismus wieder zerstört.

 

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Unfallmarterl

unfallmarterl

In Rußhof-Nähe - Wienerstraße, Ortsteil Hutten

Holzkreuz mit Bild, zum Gedächtnis eines hier verunglückten Fuhrwerkers namens Johann Neumann, etwa 1845.

 

1975 und 1998-1999 renoviert und neuerlich instandgesetzt vom FVV-Eichgraben.

 

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Franzosenkreuz

In der Hauptstraße, Ortsteil Hinterleiten

1963 - Instandsetzung - Ära Pfarrer Josef Seiwald

1998 - Renovierung - FVV-Eichgraben

 

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Feldkreuz Furth

feldkreuz furthIn der Wienerstraße, am Ende Ortsteil Winkel

1993 - 27. Juni: Weihe durch Pfarrer Gerhard Anderle

Das Andachtsymbol wurde vom FVV-Eichgraben, Nachforschungen zufolge bereits zum 6. Mal neu errichtet.

Kurz nach der Einweihung wurde der Corpus Christi durch Vandalen schwer beschädigt, die abermalige Reparatur wurde vom FVV-Eichgraben finanziert.

 

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Schwarzes Kreuz

schwarzes kreuzIn der Schwarzkreuzstraße, Ortsteil Hinterleiten

1990 - 23.September: Weihe durch Pfarrer Gerhard Anderle

Das Kreuz mit dem schwarzen Corpus Christi wurde durch eine Initiative des FVV-Eichgraben von der Badnerstraße in die Schwarzkreuzstraße standortverlegt und restauriert.

 

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Bildstock bei der Pfarrkirche

marienbildstock pfarrkirche1988 - 2. Oktober: Weihe durch Pfarrer Gerhard Anderle

Anlässlich der 50-jährigen Selbständigkeit der Pfarre, widmete der FVV-Eichgraben, das der Mutter Gottes geweihte Bauwerk, der Pfarre Eichgraben.

 

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Marien Bildstock

marienstock annenhofstrasse

In der Annenhofstraße, im Ortsteil Hinterleiten.

1986 - 29. Mai: Weihe der Andachtstätte durch Pfarrer Gerhard Anderle, nach Restaurierung des, dem Verfall preisgegebenen Materls durch den FVV-Eichraben.

 

Goldene Kelle für Eichgrabens denkmalgeschützte Kleine Kirche

20150823 113008 HDRDas Projekt „Renovierung Kleine Kirche“ hat der Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein (FVV) Eichgraben innerhalb von vier Jahrzehnten realisiert und mit den Außenrenovierungsarbeiten in den Jahren 2012-2013 abgeschlossen.

Im Rahmen der Renovierung und der Verleihung der Goldenen Kelle wurde vom FVV auch eine DVD erstellt. Die ersten Trailer dazu finden Sie bei uns.

Auch die Fotos der Verleihung der Goldenen Kelle finden Sie hier.

Ein architektonisches Juwel in Eichgraben - die Friedhofskapelle

friedhofskapelle 01Die Schaffung sakraler Räume gehört wohl zu den anspruchsvollsten Aufgaben der Architektur, weil hier ein Bereich des Menschen angesprochen wird, der sich dem Intellekt und auch der Emotion entzieht. Der Raum soll in Resonanz treten mit der eigenen Seelenkraft, mit einer zeitlichen Ordnung, die das Persönliche überschreitet und er soll den Menschen seine tiefsten Quellen fühlen lassen. Der Raum soll ihm helfen, sich auf sein Wesen zu besinnen und sich über seine materielle Eingebundenheit zu erheben.

Hier geht's zu den Bildern der Friedhofskapelle.

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