Ablauf der Heiligen Messe

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In der heiligen Messe ist Jesus in unserer Mitte gegenwärtig, was diese Feier so besonders macht.

 

Der Ablauf der Heiligen Messe ist recht linear, trotzdem ist es gut, einen Blick auf die Reihenfolge und Abfolge zu werfen.

 

Eröffnung

Der Einzug bringt die Nähe Gottes zum Ausdruck. Der Priester sowie die Ministrantinnen und Ministranten gehen zu Beginn der Messe zum Altar. Um diesen Gang möglichst feierlich zu gestalten, wird ein Lied gesungen. Bei besonders großen Festen wird auch Weihrauch mitgetragen. Mit dem Kreuzzeichen beginnen wir den Gottesdienst im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Es folgt die Begrüßung. Der Priester und die Gemeinde begrüßen einander mit folgenden Worten: Priester: Der Herr sei mit euch! Gemeinde: Und mit deinem Geiste! Im Kyrie (Herr, erbarme dich) und Schuldbekenntnis bitten die Feiergemeinde und der Priester Gott gemeinsam darum, uns Menschen nicht zu vergessen. Außerdem bringen wir unsere Fehler vor ihn und bitten um Vergebung. Das Ehre sei Gott (Gloria) drückt das Lob Gottes durch uns Christinnen und Christen aus. Das vom Priester gesprochene Tagesgebet spricht das besondere Anliegen des Tages an. Während der Eröffnung der Messe stehen wir, was die Bereitschaft ausdrückt, sich auf Gott einzulassen und ihn zu uns sprechen zu lassen.

Wortgottesdienst

Die Lesung stammt aus dem Alten Testament, der Apostelgeschichte oder den Briefen des Neuen Testaments. Es folgen der Antwortgesang und das Halleluja, welches auf das Evangelium vorbereitet. Die Leuchter, die von den Ministrantinnen und Ministranten geholt werden, verdeutlichen, dass es sich bei dieser Bibelstelle aus dem Neuen Testament um die Frohe Botschaft Jesu Christi handelt, dessen Licht auch heute immer noch bei uns gegenwärtig ist. Bei großen Festen wird auch hier Weihrauch verwendet. Die Predigt erklärt die Bedeutung der Lesung und des Evangeliums und will uns zum Nachdenken über den Sinn dieser Abschnitte für unser Leben anregen. Im Glaubensbekenntnis bringen wir zum Ausdruck, was unseren Glauben ausmacht und uns dabei besonders wichtig ist. Die von einer Lektorin / einem Lektor vorgetragenen Fürbitten sprechen die unterschiedlichsten Anliegen der Menschen an. Um konzentriert zuhören und über das Gehörte nachdenken zu können, sitzen wir während der Lesung und der Predigt. Während dem Halleluja, dem Evangelium, dem Glaubensbekenntnis und den Fürbitten stehen wir.

Eucharistiefeier

Bei der Gabenbereitung bringen die Ministrantinnen und Ministranten die Gaben Brot (Hostien) und Wein zum Altar. Der manchmal verwendete Weihrauch verdeutlicht die besonders wichtigen Geschehnisse. Mit dem Gabengebet dankt der Priester im Namen der Gemeinde Gott für die Gaben. Das aus vier Teilen bestehende Hochgebet ist ein weiterer Höhepunkt der Messe. In der Vorrede (lat. Präfation) wird dankend erwähnt, was Gott alles für uns getan hat. Dabei beschränkt man sich auf das, was gerade gefeiert wird (z.B. Christi Geburt zu Weihnachten). Das Heiliglied (Sanctus) beschreibt Gottes Größe. Im Wandlungsgebet erinnern wir uns an das Letzte Abendmahl vor Jesu Tod, als er Brot und Wein in seinen Leib und sein Blut verwandelte. Im abschließenden Lobpreis loben und ehren wir den dreifaltigen Gott: Gott Vater, seinen Sohn Jesus und den Heiligen Geist. Das Läuten der Kirchenglocken und der kleinen Glocke durch eine Ministrantin bzw. einen Ministranten weist auf besonders wichtige Momente im Hochgebet hin. Das Vaterunser, welches Jesus den Menschen selbst beigebracht hat, wird gemeinsam gesprochen, bevor wir den Leib Christi in Form der geweihten (konsekrierten) Hostie empfangen. Der Friedensgruß soll uns daran erinnern, dass Jesus uns allen Gottes Frieden schenken will. Wir reichen einander die Hände und wünschen uns, dass der Friede mit uns ist. Das Lamm-Gottes-Lied erinnert daran, dass Jesus, das Lamm Gottes, unschuldig sterben musste. Auch danach läutet eine Ministrantin oder ein Ministrant die kleine Handglocke. Bei der Kommunion (lat. Gemeinschaft) empfangen wir gemeinsam den Leib Christi. Auf die Worte des Priesters, der Kommunionspenderin oder des Kommunionspenders „Der Leib Christi“ antworten wir „Amen“. Die Eucharistiefeier wird mit dem Schlussgebet abgeschlossen. Während der Eucharistiefeier wird abwechselnd gesessen, gestanden oder gekniet. Im Knien drücken wir das Vertrauen in Gott und seine Größe aus.

Abschluss der Messe

Die Verlautbarungen bzw. Ankündigungen beinhalten Informationen über die Termine der kommenden Wochen. Der Schlusssegen gibt uns die Zusage, dass Gott uns immer begleitet und wir nie alleine sind. In der Entlassung erhalten die Gläubigen mit der Aufforderung „Gehet hin in Frieden!“ die Aufgabe, den Frieden Gottes in die Welt zu tragen.

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