Heilige im Februar

Geschrieben von Kathi Grünwald am .

In der katholKirche-Gezeichnetischen Kirche werden viele Heilige und Selige verehrt.
Die meisten von uns kennen den Namenspatron oder die Namenspatronin bzw. noch die eine oder den anderen bekannte(n) Heilige(n).
Es lohnt sich aber immer wieder, sich mit einigen dieser besonderen Menschen näher zu befassen.

Tauchen Sie im folgenden Text wieder etwas weiter ein in die bunte Gemeinschaft der Heiligen mit ihren so herausragenden wie verschiedenen Eigenschaften!

Blasius

Er war Bischof von Sebaste (Armenien) und wurde aufgrund seines unerschütterlichen Glaubens enthauptet. Der Legende zufolge hat er, als er bereits im Gefängnis saß, einen Buben, der eine Fischgräte verschluckt hatte, durch sein Gebet vor dem Ersticken gerettet. Seit dem 9. Jh. ist seine Verehrung im Abendland bekannt; seit dem Spätmittelalter zählt er zu den Vierzehn Nothelfern. Der Blasiussegen, bei dem der Priester oder Diakon zwei gekreuzte Kerzen in der Hand hält, erinnert an die Gitterstäbe im Gefängnis und soll in Anlehnung an die Legende besonders gegen Halskrankheiten wirken.
Der Hl. Blasius ist der Patron der Ärzte, Musikanten, Hutmacher, Weber und Bauarbeiter; ganz besonders wird er gegen Halsleiden, Zahnschmerzen, Pest, Kinderkrankheiten und wilde Tiere sowie um eine gute Beichte angerufen.

Cyrill(us) und Method(ius)

Die beiden Brüder stammten aus Thessalonike und waren um 860 im Auftrag des byzantinischen Kaisers als Glaubensboten unterwegs. Cyrillus schuf ein slawisches Alphabet und übersetzte Texte der Bibel und der Liturgie. Beide traten in Rom dafür ein, dass auch das Slawische als liturgische Sprache anerkannt wird, was 867 durch den damaligen Papst Hadrian II. gebilligt wurde. Cyrillus verstarb am 14. Februar 869. Methodius übersetzte weitere kirchliche Texte, bevor 885 auch er starb. Beide sind Patrone gegen Gewitter.

Simon

Gemeint ist nicht jener Simon, der von Jesus den Beinamen "Petrus" (der Fels) erhielt und als erster Papst gilt, sondern der "Bruder des Herrn", ein Sohn des Klopas, der ein Bruder Jesu Nährvaters Josef war. Simon und sein Bruder Judas waren somit Vetter von Jesus; er übernahm 62 die Leitung der Jerusalemer Kirchengemeinde. Er wurde - wahrscheinlich 107, in hohem Alter - in Palästina gekreuzigt.

 

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