Weihnachten - Geburtsfest Jesu Christi

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Weihnachtskrippe EichgrabenWurde Jesus Christus wirklich am 25. Dezember geboren?

Der genaue "Geburtstag" Jesu ist unbekannt; im 4. Jahrhundert wurden von den christlichen Religionsgemeinschaften zwei verschiedene Zeitpunkte festgelegt. Der 25. Dezember galt im ganzen Mittelmeerraum als Geburtstag des unbesiegbaren Sonnengottes Mithras, den auch die Römer verehrten und war zugleich der Tag der nordischen Wintersonnenwende. Die römische Kirche wählte diesen Tag, um Christus als die wahre Sonne und das Licht der Welt zu feiern. Die Kirchen des Ostens entschieden sich für den 6. Jänner - die römischen Kirchen (also z.B. alle Katholiken) feiern an diesem Tag die "Erscheinung des Herrn": Christus erscheint als der wahre König.
Unser deutsches Wort "Weihnachten" ist noch älter: Wih kommt aus dem Althochdeutschen und bedeutet "heilig" oder "geweiht": Keine andere Nacht ist so heilig wie die, in der Jesus Christus geboren wurde.

Wer hatte erstmals die Idee einer Weihnachtskrippe?

Der Hl. Franz von Assisi wollte 1223 in Greccio (Italien) mit einer Krippe das Weihnachtsevangelium besonders anschaulich darstellen. Bald schon standen auch in Kirchen und Klöstern sowie in Privathäusern Krippen; außerdem entstanden Krippenspiele.

Wodurch entstand der Brauch, einen Christbaum aufzustellen?

Im vorchristlichen Brauchtum hatten zur Feier der Wintersonnenwende und in den zwölf Rauhnächten (25. Dezember bis 6. Jänner) grüne Zweige eine besondere Bedeutung. Immergrüne Pflanzen waren und sind in allen Kulturen Zeichen des Lebens, der Fruchtbarkeit und des Wachstums. Die ersten Christbäume wurden 1509 im Elsass und im Schwarzwald aufgestellt. Gegen Ende des 19. Jh. erhält er auch Einzug in katholische Kirchen und Wohnhäuser. Der Christbaum kann als der Baum des Paradieses gedeutet werden, an dem die "Früchte des Lebens" - dargestellt durch Äpfel, Nüsse und Gebäck oder im übertragenen Sinne durch Christbaumkugeln und anderen Schmuck  - hängen.

Was ist der tiefere, christliche Sinn davon, dass wir uns zu Weihnachten beschenken?

Schon in vorchristlicher Zeit wurden anlässlich der Sonnenwende und des Festes des Sonnengottes Geschenke verteilt, oft auch an Beamte, Sklaven oder Hauspersonal als Dank für deren Dienste. Wir Christen beschenken einander, weil Gott allen Menschen seinen Sohn geschenkt hat.

Einladung zum Mitfeiern

Am Montag, den 24. Dezember, findet um 16:00 Uhr die Kindermette mit Krippenspiel statt - sie wird als Wort-Gottes-Feier gestaltet. Um 23.00 beginnt die Christmette mit anschließendem Turmblasen beim "Wienerwalddom".
Am 25. und am 26. Dezember feiern wir jeweils um 10:30 Uhr Weihnachtshochamt und Festmesse zum 2. Weihnachtsfeiertag und Gedenktag des Hl. Stephanus.

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