Wie ist das mit dem Aschenkreuz?

am . Veröffentlicht in Ministranten

Vielleicht hast du ja am Aschermittwoch auch das Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet bekommen und dir die Frage gestellt, woher dieser Brauch eigentlich kommt oder woher soviel Asche genommen wird. Hier erfährst du mehr!

Vor einigen hundert Jahren konnten Menschen, die einige bzw. größere Sünden hatten, die Fastenzeit dafür nutzen, von ihnen befreit zu werden. Zu Beginn der Fastenzeit wurde ihnen als Zeichen dafür Asche auf den Kopf gestreut; als Zeichen dafür, dass ihnen leid tut, was sie getan haben, fasteten sie auch oft. Diese Menschen nannte man "Büßer". Erst ein paar Tage vor Ostern war ihre "Bußzeit" dann vorbei und die Sünden waren ihnen vergeben.
Uns soll das Aschenkreuz daran erinnern, dass wir oft nicht so perfekt sind und uns nicht immer genau so verhalten, wie wir es eigentlich sollten. Vielleicht gelingt es uns ja, in der Zeit bis Ostern darüber nachzudenken, was nicht so gut geklappt hat und uns dafür zu entschuldigen - bei dem Betroffenen, aber auch bei Gott (z.B. beim Beten). Besonders schön wäre natürlich, wenn wir wenigstens einen Teil davon auch wiedergutmachen könnten!

Übrigens: Die Asche, mit der uns das Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet wird, kommt von den Palmkätzchen vom Vorjahr, die rechtzeitig vor dem Aschermittwoch verbrannt wurden.

 

 

 

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