Auch zu so einem bekannten christlichen Fest wie Weihnachten gibt es immer wieder einige Fragen. Vielleicht wird zumindest ein Teil davon in diesem Beitrag geklärt - z.B. folgende (passend zum Bild):
Woher kommt der Brauch, eine Weihnachtskrippe aufzustellen?
1223 wurde durch Franz von Assisi die erste Weihnachtskrippe in einer Kirche in Greccio aufgestellt. Bereits kurz darauf standen Krippen auch in anderen Kirchen, in Klöstern, Schulen und Wohnungen. Etwa zeitgleich kamen auch die Krippenspiele zur Veranschaulichung des Weihnachtsevangeliums auf.
Geschrieben von Mag. Katharina Grünwald BA MEd am .
... hat gerade begonnen: der "Frauendreißiger". Er beginnt mit dem 15. August und endet am 15. September. Diese Zeit umfasst einige mehr oder weniger bekannte Marienfeste und -gedenktage - lesen Sie dazu im folgenden Beitrag mehr!
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Kurz bevor steht uns ein wenig bekanntes, kirchliches Hochfest: das Herz-Jesu-Fest. Es hat seine Wurzeln in der mittelalterlichen Christusfrömmigkeit, welche sich auf das Herz des Erlösers Jesus Christus konzentrierte.
Papst Leo XIII. weihte zur Jahrhundertwende 1899 die ganze Welt dem Herzen Jesu. Im Mittelpunkt steht das am Kreuz durchbohrte Herz Jesu, was auch im Johannesevangelium, Kapitel 19, 33 belegt wird: "Als sie (die Soldaten) aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, zerschlugen sie ihm die Schenkel nicht, sondern einer der Soldaten stieß ihn mit seiner Lanze in die Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus."
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Am 19. März begehen wir das Fest eines besonderen Heiligen, dem auch ein eigener Altar in der Pfarrkirche Eichgraben geweiht ist. Im folgenden Beitrag erfahren Sie mehr über seine Geschichte und die Tradition seiner Verehrung. Außerdem finden Sie einige Information zum Hintergrund des auch nebenstehend gezeigten Altarbildes des Eichgrabner Josefsaltars.
Gleich am 25. März folgt ein mit seiner Person in engem Zusammenhang stehendes Hochfest: Verkündigung des Herrn (früher: Mariä Verkündigung). Auch dazu können Sie im folgenden Text mehr lesen.
Am 8. Dezember feiern wir das „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“ gefeiert (oft besser unter dem Namen „Mariä Empfängnis“ bekannt). Dabei wird nicht die Jungfräulichkeit Mariens gefeiert, sondern die Überzeugung, dass Maria schon vom Anfang ihres Lebens, eben von ihrer Empfängnis durch ihre Mutter Anna, an, ohne Sünde gewesen ist.
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Mit dem Christkönigssonntag geht das Kirchenjahr zu Ende - am Beginn des neuen Kirchenjahres steht der Advent, bei dem wir an die Ankunft Christi denken und uns auf sie vorbereiten. Im Zentrum des Festes steht – wie der Name schon vermuten lässt – die Königsherrschaft Christi.
Die Kirche will sich mit diesem Hochfest weder eine eigene geistige Machtfülle verleihen noch Herrschaftsansprüche begründen. Christus ist als ein König zu verstehen, der sein Reich allein mit der Kraft der Liebe errichtet - das Königreich Christi ist ein verborgenes Reich, das seinen Anfang in den Herzen der Menschen nimmt und seine irdische Gestalt in der Befreiung und Rettung der Menschen aus ihrer Not findet. Das kommt auch in den Evangelien der verschiedenen Lesejahre zu diesem Tag zum Ausdruck: Christus versteht sich als Gesalbter, der den Armen die Frohe Botschaft und den Leidenden Rettung bringt.
Das Christkönigsfest ist noch sehr jung: 1925 wurde es von Papst Pius XI. eingesetzt - nicht zuletzt gab er damit eine Antwort auf die negativen Entwicklungen seiner Zeit, da gerade im Nationalsozialismus und in den anderern totalitären System die Frage danach, wer der eigentliche "Herr" ist, laut wurde. Ursprünglich wurde das Fest Ende Oktober gefeiert; erst später verlegte man es an das Ende des Kirchenjahrs, auf den Sonntag vor dem ersten Adventsonntag, um so symbolisch den Blick auf die Wiederkunft Christi zu richten.
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In der katholischen Kirche werden viele Heilige und Selige verehrt. Die meisten von uns kennen den Namenspatron oder die Namenspatronin bzw. noch die eine oder den anderen bekannte(n) Heilige(n). Es lohnt sich aber immer wieder, sich mit einigen dieser besonderen Menschen näher zu befassen.
Tauchen Sie im folgenden Text wieder etwas weiter ein in die bunte Gemeinschaft der Heiligen mit ihren so herausragenden wie verschiedenen Eigenschaften!
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Am Beginn des Monats Februar werden knapp aufeinanderfolgend zwei wichtige Feste gefeiert: Darstellung des Herrn und der Gedenktag des Heiligen Blasius. Die Hintergründe dieser Festtage und was sie (außer der zeitlichen Nähe) gemeinsam haben, erfahren Sie im folgenden Beitrag!
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Ein Ordensgründer, der Patron der Jugend sowie jener der (katholischen) Universitäten und Hochschulen sowie zwei Begleiter des Apostels Paulus - diese Heiligen begegnen uns im Jänner.
Werfen Sie mit mir gemeinsam einen Blick auf deren Leben!
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Der 6. Jänner ist neben diesem Hochfest auch der Gedenktag dreier Heiliger, die sicher jedem ein Begriff sind: Kaspar, Melchior und Balthasar. Waren sie wirklich Könige? In den Tagen davor sind die Sternsinger unterwegs. Was bedeutet die Aufschrift, die sie an den Türen hinterlassen und was geschieht mit dem Geld, das sie sammeln? Der folgende Beitrag gibt Antworten auf alle diese Fragen!
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Der Jahreswechsel schließt viele Bräuche mit ein, bekannte und in Vergessenheit geratene. Was Erbsensuppe und Kerzenwachs gemeinsam haben, erfahren Sie in diesem Beitrag!
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Am 8. Dezember feiern wir das „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“ gefeiert (oft besser unter dem Namen „Mariä Empfängnis“ bekannt). Dabei wird nicht die Jungfräulichkeit Mariens gefeiert, sondern die Überzeugung, dass Maria schon vom Anfang ihres Lebens, eben von ihrer Empfängnis durch ihre Mutter Anna, an, ohne Sünde gewesen ist.
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... lebten und wirkten einige Heilige, deren Gedenktage wir demnächst begehen und die ich Ihnen in Folge näher vorstellen möchte: Maria Magdalena (22. Juli) Christophorus (24. Juli) Apostel Jakobus (25. Juli) Joachim und Anna (26. Juli)
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Am 11. Juli begehen wir das Fest eines bekannten Mitgliedes der Gemeinschaft der Heiligen: des Hl. Benedikt von Nursia, den viele sicherlich als Gründer des Ordens der Benediktiner kennen. Dieser Tag kann in diesen so herausfordernden Zeiten auch dazu einladen, für den Frieden in Europa zu beten, ist der Heilige doch der Patron dieses Kontinents! Außerdem ist er u.a. für die SchülerInnen und LehrerInnen "zuständig" - nützen Sie / nützt doch die Ferienzeit, euch näher mit ihm zu beschäftigen und ihn um seinen Beistand und seine Fürbitte im kommenden Schuljahr zu bitten. Vielleicht ist ja auch Zeit und Gelegenheit, ein Benediktinerstift zu besuchen?
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Was an den sogenannten "Heiligen Tagen" der Karwoche im Zentrum steht, ist uns sicher allen zumindest in Grundzügen bekannt. Ein kurzer Ausflug in Brauchtum, Symbolik und Tradition verspricht aber immer wieder neue Entdeckungen!
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Am 19. März begehen wir das Fest eines besonderen Heiligen, dem auch ein eigener Altar in der Pfarrkirche Eichgraben geweiht ist. Im folgenden Beitrag erfahren Sie mehr über seine Geschichte und die Tradition seiner Verehrung. Außerdem finden Sie einige Information zum Hintergrund des auch nebenstehend gezeigten Altarbildes des Eichgrabner Josefsaltars.
An Gottes Segen ist alles gelegen - so sagt es uns ein altes Sprichwort. Das gilt besonders auch in diesen Tagen, wenn wir am Ende eines Kalenderjahres stehen.
Wir vertrauen auf Gott und seinen Beistand, im Wissen, dass er das Licht unseres Lebens ist und uns auch im kommenden Jahr auf unserem Weg begleiten wird; es kann aber auch ganz interessant und unterhaltsam sein, einmal einen kurzen Blick auf die eine oder andere Tradition am Silvestertag zu werfen.
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Auch zu so einem bekannten christlichen Fest wie Weihnachten gibt es immer wieder einige Fragen. Vielleicht wird zumindest ein Teil davon in diesem Beitrag geklärt - z.B. folgende (passend zum Bild):
Woher kommt der Brauch, eine Weihnachtskrippe aufzustellen?
1223 wurde durch Franz von Assisi die erste Weihnachtskrippe in einer Kirche in Greccio aufgestellt. Bereits kurz darauf standen Krippen auch in anderen Kirchen, in Klöstern, Schulen und Wohnungen. Etwa zeitgleich kamen auch die Krippenspiele zur Veranschaulichung des Weihnachtsevangeliums auf.
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Dieses Jahr ist es am 24. Oktober so weit - die katholische Kirche, allen voran die Päpstlichen Missionswerke "missio" begehen den Weltmissionssonntag. Wir in Eichgraben ziehen ihn schon um eine Woche vor: Am eigentlich vorgesehenen Datum feiern wir das 70-jährige Kirchweihjubiläum unserer Großen Kirche, sozusagen ihren Geburtstag.
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Wenn Ihnen am Nikolotag ein heiterer Geselle mit Kapuzenmütze, großem Sack, Nickelbrille, gnomenhaften Gesellen und Rentierschlitten begegnet - und vielleicht auch noch ein "lustiges" Ho-Ho-Ho entgegenträllert - dann seien Sie gewarnt - es handelt sich um eine konsum-blank-geputze Fälschung des Originals.
Der Unterschied ist optisch leicht erkennbar:
Der ECHTE Heilige Nikolaus hat wirklich gelebt, war Bischof (deshalb der Bischofsstab und die Bischofsmütze) und lebte im damals byzantinischen Myra. Da er ganz besonders Kindern half, ist er Schutzpatron der Kinder, Schüler und Schiffsleute.
Das Evangelium ruft gerade in unserer gegenwärtigen Situation dazu auf, uns nach Jesu Vorbild auf die Seite der Armen und Schwachen zu stellen - Unterstützung Kranker oder Älterer sowie Rücksichtnahme auf unsere Mitmenschen im Alltag können Wege dazu sein. Wir werden einmal nach unseren Taten gefragt werden, die von Liebe und Barmherzigkeit motiviert waren!
Dazu passt auch folgende, nach einer asiatischen Sage erzählte, Geschichte: Ein reicher Mann starb und erwachte im Paradies. Ein reich gedeckter Tisch versprach ihm himmlische Freuden. Und alles kostete nur einen Cent, so sagte man ihm. Da dachte der Mann daran, wie viel Geld er besaß und freute sich von ganzem Herzen darüber, was er alles kaufen konnte. Doch als er bezahlen wollte, schüttelte man heftig den Kopf: "Bei uns gilt nur das Geld, das einer auf Erden verschenkt hat." Nein, verschenkt hatte er nichts auf Erden. Der reiche Mann wurde ganz traurig. Im Paradies war er plötzlich bettelarm. Er hatte keinen Cent der Liebe angespart.
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"Weißer Sonntag", "Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit" - diese Beinamen trägt der 2. Sonntag der Osterzeit (als erster Sonntag wird der Ostersonntag selbst gezählt). Als die Osternacht (von Karsamstag auf Ostersonntag) noch stärker als Taufnacht gebräuchlich war, trugen die Täuflinge bzw. die in dieser Messfeier wieder in die kirchliche Gemeinschaft aufgenommenen Büßer eine Woche lang weiße Kleider; das erklärt den ersten genannten Namen. Seit 2000 ist dieser Sonntag auch besonders der göttlichen Barmherzigkeit gewidmet - links sehen Sie das Altarbild unserer Großen Kirche, die dem Herzen Jesu geweiht ist.
Wie noch von den Sonntagen der Fastenzeit her gewohnt finden Sie im Folgenden wieder das Evangelium und ein paar kurze Gedanken dazu - so auch weiterhin jede Woche, bis in der Kirche wieder öffentlich zugängliche Hl. Messen gefeiert werden können.
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Im Evangelium dieses Sonntags lesen wir, wie Jesus dem Blindgeborenen in dessen Heilung nicht nur die leiblichen Augen, sondern die Augen zum Glauben öffnet. Jesus ist das Licht zur Rettung und zur Wahrheit. Vertrauen wir ihm gerade in unseren momentanen Herausforderungen!
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